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Hi,
ist uns allen ja klar, die Vernetzung von PCs ist das Thema in der Computertechnik. Ob Firmen- oder Heimanwender, kein Computer steht mehr auf einem Büro-Schreibtisch ohne an das Firmennetzwerk angebunden zu sein. E-Mail und Internet sind dabei sowieso selbstverständlich. Dahinter stecken komplexe Strukturen, die mit großem Aufwand und technischem Know-how eingerichtet und gepflegt werden. Soft- und Hardware-Installation, Internet, Beratung, Konfiguration, Benutzerverwaltung, Datenschutz – all diese Dinge rund ums Firmennetzwerk sind Bestandteile der Jobs eines Netzwerkmanagers oder Netzwerkadministrators.
Aber fangen wir erstmal mit dem Netzwerkmanager an. Man erkennt es schon am Namen, Manager klingt eher nach Projektleitung oder Führungsposition. Hier lernst du zwar softwareorientiertes Know-how eines Administrators und technisches Wissen eines Netzwerkbetreuers bzw. Telekommunikationstechnikers, aber letztlich sollst du für anspruchsvolle Aufgaben in Projektleiterpositionen auch managen und beraten können. Es kommt also noch viel Lernmaterial aus dem Bereich Projektmanagement hinzu. Da musst du eben selbst entscheiden, ob du gerne ein Projekt steuerst (ist ja eher theoretisch als praktisch) und ein Team führst (hier musst du dann sagen, wo es lang geht).
Der Netzwerkadministrator ist dagegen eher Betreuer statt Projektleiter. Er betreut und pflegt die Technik. Hier lernst du Telekommunikation, Datenübertragung im Internet und Rechnervernetzung, meist auf der Grundlage von Microsoft Windows-Netzwerken.
Wie anspruchsvoll bei Ausbildungen sind, will ich hier nicht bewerten. Wie schon beschrieben, es hängt halt von deinen persönlichen Stärken in dem ein oder anderen Bereich ab. Wegen englischer Sprachkenntnisse oder mangelnder Office-Kenntnisse würde ich mir auch keine allzu großen Sorgen machen. Die Programmvokabeln hat man schnell drauf und das entwickelt sich alles irgendwie von ganz alleine. Da du anscheinend sowieso ein guter Autodidakt bist, wirst du deine Office-Kenntnisse auch noch selbstständig ausbauen – nämlich dann, wenn’s nötig ist.
Also, bleib am Drücker mit deiner Weiterbildung. So wie ich das sehe, wäre der Netzwerkadministrator die für dich geeignetere Variante…
Viel Glück und viel Erfolg
Dirk
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