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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 11. Jan 2004, 23:56 
Hallo Leute,

ich hätt da mal ne Frage an euch. Also die IT-Beruge sollen ja doch so Zukunftssicher sein. Davon merke ich nur leiuder absolut gar nichts. Ich habe eine abgeschlossene Berufsausbildung 2003 und war sogar 2. bester in meinem Jahrgang. Trotzdem fonde ich keine Arbeit in meinem Beruf. Wenns hochkommt sind mal 10 Stellen Bundesweit frei und das ist wirklich nicht gerade sehr viel... Ich würde natürlich gerne mal was in meinem Beruf, aber wenns so aussieht... [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img] Da haben wir armen Systemelektroniker echt Pech!!!

Aber das Leben geht weiter (und das ist ja das Schlimme)... Nee Spaß bei Seite, bin jetzt Arbeitslos und finde einfach nix...

Vielleicht kann mir ja mal jemand nen Tipp geben...

Michael
<a href="mailto:RuffingM@t-online.de">RuffingM@t-online.de</a> [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 13. Feb 2004, 08:45 
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Registriert: 13. Feb 2004, 01:01
Beiträge: 1
Wohnort: Leverkusen
Da spricht mir jemand aus der Seele. Bin ein sehr Computerbegeisterter Mensch. Und habe ich für die Umschulung nur Interessiert um den Schein in der Tasche zu haben. Es interessiert ja nicht was man kann, es muß auf dem Papier stehen das man es kann.
Auch ich selber suche schon lange nach einer Anstellung. Bi mir sieht es aber auch nicht gerade besser aus.
Überall nur Aufschwung und Fachkräftemangel. Tja, sollen sie mir sagen wo der Mangel ist, ich bin gerne bereit sofort einzusteigen. Auch meine Lohnforderungen habe ich weit zurückgeschraubt. Habe schon für weit unter 2000,- € als Administrator gearbeitet. Leider nur Zeitlich eingesetzt. Nun bin ich seit 4 Monaten wieder auf suche und ... NIX!!!
Dachte schon nur mir geht es so.

Michael, lass dich nicht unterkriegen!

Wenn du was weißt, denn lasse es mich wissen, falls du Arbeit abgeben möchtest.

Nis aus Ostholstein extra nach NRW gezogen, dachte hier werden mehr Fachkräfte gesucht.

Mail an Melmak69

[EMAIL]melmak69@melmak69.de[/EMAIL
Achja, auch als Webdesigner (design und Bildbearbeitung) treibe ich mein unwesen:
Sensenschmied
Und beratend:
Tonis Vogelpage
Vieleicht hat ja jemand verwendung für mich!
CU

Robert

(oh, ist ja doch länger geworden.


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 13. Feb 2004, 13:24 
hallo ihr zwei!
auch evtl. zukünftige azubis habens da nicht gerade leicht. ich hab unmengen an bewerbungen verschickt, werde jetzt abitur machen und finde trotzdem keinen ausbildungsplatz...
was wollen diese personalchefs eigentlich? nen abiturienten nehmen sie nicht (sind denen vielleicht zu schlau), nen hauptschüler schon gar nicht (sind ihnen zu dumm), etwa nur realschüler mit lauter einsen im zeugnis????
ich wohne sogar in ner region wos im vergleich zu anderen gebieten in deutschland schon weitaus nicht so schlecht aussieht(süddeutschland).
naja...
cu


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 24. Feb 2004, 20:02 
Ja die Hauptschüler sind ihnen zu Dumm. Obwohl ich einen 2 durchschnitt habe,habe ich mich auf ein paar Stellen beworben, (Habe die erfahrung auch durch mein vater er ist EDV - Techniker) abe rdie erfahrung alein reicht auch neme aus. Und wenn ich dieses Jahr nichts finde dann kann ich es stecken entweder schaffen oder zuhause sein.


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 25. Feb 2004, 11:00 
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Registriert: 5. Feb 2001, 01:01
Beiträge: 901
Wohnort: Deutschland, 10117 Berlin
Das hat nichts mit dumm zu tun. Die Hauptschule ist nunmal vom Prinzip her eher handwerklich-praktisch ausgerichtet. Im Allgemeinen sind Fähigkeiten in Deutsch, Mathematik und Englisch nicht so ausgeprägt, alles drei ist aber für die IT-Berufe sehr wichtig.
Hinzu kommt noch, dass Haupt- und Realschüler im Vergleich zu Abiturienten ziemlich jung sind. Manchem Unternehmen zu jung, wenn es um die Kontakte zu Kunden geht, beispielsweise.
Natürlich kann das im Einzelfall ungerecht sein, weil natürlich auch Hauptschüler brilliant in Mathe und reif sein können. Aber das kann der Personalchef eines Unternehmens ja nicht wissen...


Eher damit, dass vielen Unternehmen die etwas älteren Abiturienten lieber sind.


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 26. Feb 2004, 07:13 
@martin leutz:
aber auch abiturienten habens nicht leicht....
manche chefs bevorzugen realschüler, damit die azubis nicht evtl. "schlauer" sind als sie selber...


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 26. Feb 2004, 08:42 
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Registriert: 5. Feb 2001, 01:01
Beiträge: 901
Wohnort: Deutschland, 10117 Berlin
Stimmt schon: Es hängt halt immer vom Chef ab, und den Erfahrungen, die er mit früheren Azubis gemacht hat...
wobei ich natürlich nicht immer davon ausgehen würde, dass Abiturienten schlauer sind... ;-)


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 1. Mär 2004, 13:56 
Also es sit den meisten doch egal wie gut einer ist!
Die meisten Chefs achten nur auf die "Papierchen" die einer hat!
Es kann einer mit sonst was für Kenntnissen kommen, wenn er nicht die Schriftliche "Amtlich annerkannte" bestätigung hat dann hat er keine Chance und einer der diese Fetzen Papier hat und dennoch nix kann der wird in den meisten fällen genommen! ---> da vergeht doch einem die lust am Lernen!
Ich hatte in der hinsicht großes Pech, hatte den passenden Notendurchschnitt, es gab freie Plätze und dennoch wurde ich auf einem Gym nicht aufgenommen!


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 2. Mär 2004, 09:08 
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Beiträge: 901
Wohnort: Deutschland, 10117 Berlin
Korvin:
Ich sage ja, das kann im Einzelfall ungerecht sein, weil "Papier" und "Können" oft zwei verschiedene Paar Schuhe sind.
Aber versetzten Sie sich mal umgekehrt in die Lage eines Personalchefs, der, sagen wir, 100 Bewerbungen hat. Es ist schlicht unmöglich, alle 100 Bewerber einzuladen und einen Tag lang zu beobachten, ob sie wirklich all das können, was sie im Lebenslauf stehen haben. Irgendwo muss man eine Vorauswahl treffen - und dass diese nach Papieren erfolgt, ist vielleicht noch die beste aller schlechten Methoden.
Wie gesagt, das mag oft ungerecht sein; aber wenn man ehrlich ist, kann man das schon nachvollziehen...


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 2. Mär 2004, 09:36 
ja, da hat der martin leutz recht, manchmal gehen 100 bewerbungen ein (für eine stelle!), wie soll man sich da entscheieden?


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 3. Mär 2004, 08:52 
Hy!

Tja... Das ewige Leid!

Als ich "damals" vor der Berufwahl stand, hat mir das Arbeitsamt den "Schreiner" nahegelegt.

Wortlaut: "Ein Beruf mit Chancen", "Absolut Zukuntssicher"... 3 Jahre später standen tausende gelernte Schreiner auf der Straße, die keiner wollte...

Nun habe ich ich doch den IT-Kaufmann gelernt. Und bereue es heute! Ich habe bei einer Firma im Warteraum zusammen mit einem Dachdecker gesessen, der A: Keine Lust und B: Vor seiner Umschulung einen Computer nur aus dem Laden kannte. Er hatte nur den Vorteil, 10 Jahre älter als ich zu sein...
Ratet mal, wen sie genommen haben...

Was wollte ich sagen? Ach ja [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

Ich suche seit Januar '03 nach einem Job. Der Markt ist übersättigt...
Leider ist es eine gängige Unsitte mancher Chefs, zuerst nach Zertifikaten, Bescheinigungen und Kurszetteln zu suchen, als sich die Interessen auf den Lebensläufen anzusehen.


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 3. Mär 2004, 10:50 
sollte man nach der ausbildung noch irgendwelche zertifikate machen, oder hat man auch ohne diese eine chance nach der ausbildung nen job zu finden???
mfg
ps: oder vielleicht doch studieren?


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 18. Mär 2004, 13:33 
Hallo,

so haben es beide Seiten nicht leicht, der Suchende, weil er wenig Angebot findet, der Personaler, weil er überflutet wird, manchmal selbst wenn er nichts hat...
Entscheidungskriterien sind bei Mensch zu Mensch verschieden, so auch hier ...

Ich vermute fast, IT alleine als Qualifikation reicht heute fast nicht mehr, wer zielführende Zusatzqualifikationen hat hat bessere Chancen, insbesondere durch damit verbundene Kontakte.

Gruss
Thorsten Frank
edulab education | communication | consulting


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 20. Mär 2004, 20:15 
ist denn ein studium nach der ausbildung vorteilhafter???


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 Betreff des Beitrags: Flaute bei der Arbeitssuche
BeitragVerfasst: 21. Mär 2004, 14:39 
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Registriert: 5. Feb 2001, 01:01
Beiträge: 901
Wohnort: Deutschland, 10117 Berlin
"IT alleine reicht nicht" - das kann man so allgemein sicher auch nicht sagen.
Im Moment ist die Lage sicher anders als vor ein paar Jahren, wo - mal übertrieben gesagt - jeder, der wusste, wie man einen Computer einschaltet, bereits als IT-Experte einen Job angeboten bekam.
IT-Leute werden auch heute gesucht und gebraucht. Aber sicher auf etwas höherem Niveau, das ist klar. Das wirkt sich sowohl auf Azubis wie auf die Arbeit nach der Ausbildung aus.
Bei der Suche nach Lehrstellen muss man jetzt schon erklären können, warum man in die IT-Welt geht; Spass an Computerspielen sind alleine kein Grund mehr, eine Lehrstelle zu kriegen, sondern man muss sich schon wirklich für das Thema interessieren und da vielleicht eine Ahnung von haben - und man muss die Noten haben, die zumindest die Wahrscheinlichkeit erhöhen, die Ausbildung zu schaffen (siehe oben - das kann im Einzelfall ungerecht sein, aber ist gerechter als alle anderen Auswahlformen).
Nach der Ausbildung muss man am Ball bleiben, weiter lernen, sich spezialisieren... aber das gilt heute ja nun für alle Berufe! Ob ein Studium nach der Ausbildung das Richtige ist, hängt von jedem selbst ab; es gibt keine für alle Menschen richtige Antwort darauf...
zusammengefasst also:
ja, die Lage ist schwieriger als früher. Aber wer sich auskennt, Ahnung hat und die richtigen Voraussetzungen, hat sehr wohl noch eine Chance; und umso eher, wenn sich die wirtschaftliche Lage insgesamt wieder bessert.


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