|
|
|
© Evonik
|
|
Martin Ridder zeigt, wie ein Anwendungsprogramm entwickelt wird. Mit einem Klick auf das Bild startet das Video. |
Fragen zum Beruf:
Was fasziniert Dich an der IT-Technik?
Mich faszinieren die Möglichkeiten, mit der IT-Technik das Leben zu erleichtern. Die Technologieentwicklung ist sehr schnell und bringt immer wieder neue Möglichkeiten, beruflich oder privat davon zu profitieren. Vor allem das Programmieren, also das Übertragen von menschlicher Intelligenz auf Maschinen, ist eine enorme Herausforderung und vereinfacht den Alltag.
Wie kam es dazu, dass Du Dich für die IT-Branche entschieden hast?
Zum einen habe ich ein sehr großes privates Interesse an dem Thema IT, dazu handelt es sich um eine zukunftsweisende Branche mit vielfältigen Einsatzfeldern.
Und warum hast Du die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung gewählt?
Der Prozess, den ein Fachinformatiker / Anwendungsentwicklung durch seine Arbeit begleitet (Fachgespräche mit den Kunden, Konzeption der zu entwickelnden Software, Programmierung, Dokumentation, Schulung, …), deckt ein vielseitiges Spektrum an Aufgaben ab. Obwohl die meiste Arbeitszeit im Büro stattfindet, ist diese Vielfalt ein Grund, warum ich den Beruf gewählt habe.
- Programmierung von kundenspezifischer Software
- Modellierung und Konzeption von Weiterentwicklungsmaßnahmen
- Koordination und Kommunikation mit bereichsübergreifenden Mitarbeitern
Wo liegen die Schwerpunkte Deiner Arbeit?
- Teamorientiertes Arbeiten
- Optimierung abteilungsinterner oder kundenspezifischer Prozesse durch die Verwendung von eigenen Softwareentwicklungen oder Standardsoftware
- Beratende Funktionen bei Entscheidungen im Entwicklungsprozess
In welcher Form beschäftigst Du Dich auch in der Freizeit mit IT?
- Entdecken neuer IT-Technologien
- Vertiefung von IT-Know-how durch das Lesen von Fachzeitschriften
- Entwicklung von privaten Anwendungen zur Vereinfachung des Alltags
Welche weiteren Hobbys hast Du?
- Ich spiele seit zwölf Jahren Saxophon in einer Big Band
- Neben meinen eigenen Konzerten gehe ich gerne zu Live-Konzerten
- Ich treffe mich häufig mit meinen Freunden zum Bundesliga schauen oder zum Feiern
Was macht Dir bei Deinem IT-Beruf am meisten Spaß?
- Die Neuentwicklung von Anwendungen, die den Mitarbeitern von ThyssenKrupp Stahl den Arbeitsalltag erleichtern und effektiver gestalten
- Die Umsetzung von Programmanforderungen aus eigener Kraft oder in Teamdiskussionen
- Transfer von Fachanforderungen in IT-gestützten Lösungen
Welches war das bedeutendste Ereignis oder Projekt in der jüngsten Vergangenheit?
Bei meinem Abschlussprojekt in meiner Ausbildung für die IHK mussten laut Fachanforderung komplexe Technologien verwendet werden. Es war eine sehr große Herausforderung, bei der ich an meine persönlichen Grenzen gestoßen bin. Trotz des engen Zeitplans konnte das Projekt mit allen Anforderungen termingerecht und mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen werden.
Was sind Deine beruflichen Ziele?
Der Abschluss meines berufsbegleitenden Studiums an der FOM als Diplomwirtschaftsinformatiker im Januar 2010.
Empfehlungen für Neueinsteiger:
Was erwartet Berufseinsteiger
a) in der Berufsschule?
- Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlussprüfung der Ausbildung
- Breites Spektrum an Lernfeldern, die den Beruf als Fachinformatiker / Anwendungsentwicklung auszeichnet
- Eine Lernumgebung, wie man sie aus der Schule kennt
b) am Ausbildungsplatz?
- Praxiseinsätze in unterschiedlichen Abteilungen
- Workshops (Java, Oracle, SAP, …)
Was hat Dich an der Ausbildung positiv und negativ überrascht
a) in der Berufsschule?
positiv:
- Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitschüler
- Austausch über andere Ausbildungsbetriebe
- Sportunterricht zur Kommunikations- und Kooperationsstärkung
negativ:
- Zum Teil nicht ausreichende Vorbereitung auf die Abschlussprüfung
b) am Ausbildungsplatz?
positiv:
- Hilfsbereite und verständnisvolle Einstellung der Vorgesetzten und Teammitarbeiter während der Praxisphasen
- Verantwortungsvolle Aufgaben mit nachhaltiger Verwendung
- Möglichkeit für ausbildungsübergreifende Aktivitäten, wie z.B. die Teilnahme an einem Unternehmensplanspiel, Teilnahme an einer Messe (IdeenPark von ThyssenKrupp in Stuttgart), Sportaktivitäten, einwöchige Kennenlernwoche zu Beginn der Ausbildung
negativ:
- Teilweise zu kurze Praxisphasen, da eine hinreichende Einarbeitung in den abteilungsspezifischen Aufgaben kaum möglich ist
Was kannst Du zu Prüfungen an der Berufsschule sagen?
- Die Klassenarbeiten sind Hauptgrundlage für die Benotung
- Die Abschlussprüfung ist der wichtigste Teil der Ausbildung und muss besonders ernst und lange zuvor vorbereitet werden. Einige Themenfelder, die in der Prüfung abgefragt werden, werden nicht explizit im Unterricht behandelt.
Abschließend beschreibe bitte in zwei, drei Sätzen Deine Empfehlung für Neueinsteiger.
Wenn du motiviert und kontinuierlich in der Berufsschule und während der Ausbildungszeit im Betrieb arbeitest, ist dir ein erfolgreicher Abschluss sicher. Stärke deine Softskills, denn diese sind im „richtigen“ Arbeitsleben sehr wichtig!




