Berufsausbildung

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Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Die Auszubildenden müssen ein Händchen für Computer und betriebswirtschaftliches Interesse haben. So installieren sie z.B. kundenspezifische Softwarelösungen und kalkulieren Kosten.

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Berufsausbildung

©  Siemens

Duale Ausbildung

Die Ausbildung in allen fünf IT-Berufen findet im dualen System an zwei Lernorten statt: Der Ausbildungsbetrieb bildet praktisch aus, die Berufsschule lehrt die theoretischen Aspekte.

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Porträt: Auszubildender zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Pascal Spring
Alter:

Ausbildungsberuf:

Unternehmen:

Branche:

Fachbereich:

Arbeitsort:
26 Jahre

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

ThyssenKrupp Steel AG

Stahlproduktion

Gießwalzanlage

Duisburg
Video
Pascal Spring arbeitet in seiner Ausbildung zusammen mit Svenja Hösl. Wie das klappt seht Ihr im Video. Mit einem Klick auf das Bild startet das Video.

Fragen zum Beruf:
Was fasziniert Dich an der IT-Technik?
In den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens, sei es privat oder beruflich, kommt man mit einem großen Spektrum an Technologien in Berührung und die Möglichkeiten sind nicht annähernd ausgeschöpft. Zudem ist die Weiterentwicklung der IT rasant.

Wie kam es dazu, dass Du Dich für die IT-Branche entschieden hast?
Seit meinen ersten Kontakten mit PCs war ich von diesen, damals noch Spielzeuge, fasziniert. Ich begann schon früh, mich für die darin integrierte Hardware zu interessieren, und einige Zeit später auch mit dem Selberbauen von Computern. Und so kam es über die Jahre zu einem wachsenden Interesse an der IT, was schließlich dazu führte, dass ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker begann.

Und warum hast Du die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung gewählt?
siehe oben

Beschreibe bitte drei bedeutende Tätigkeiten eines typischen Arbeitstages.
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An welchen verschiedenen Abteilungen bzw. Einsatzgebieten warst Du bislang in der Ausbildung?
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In welcher Form beschäftigst Du Dich auch in der Freizeit mit IT?
Ich leiste in meinem Bekanntenkreis Hard- und Softwaresupport, konfiguriere und baue Rechner. Zusätzlich programmiere ich kleine Anwendungen für mich selbst und versuche, auf einem aktuellen Wissensstand im Bereich der Hardware und natürlich auch der Software zu bleiben. Auch das gelegentliche Spielen am PC oder der Xbox 360 gehört zu meinen Freizeitaktivitäten.

Welche weiteren Hobbys hast Du?
Ich gehe gerne ins Kino und sammel‘ DVDs, auch Motorsport der unterschiedlichsten Arten gehört zu meinen Interessen. Gerne genieße ich auch einen Abend im Freundeskreis.

Was macht Dir bei Deinem IT-Beruf am meisten Spaß?
Was mich an meinem Beruf begeistert ist, dass man jeden Tag etwas Neues lernen kann, egal was und wie viel man schon weiß.

Welches war das bedeutendste Ereignis oder Projekt während Deiner bisherigen Ausbildungszeit?
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Was sind Deine beruflichen Ziele?
Mein nächstes Ziel ist ein gutes Abschneiden in den Abschlussprüfungen und hoffentlich eine unbefristete Übernahme. Im Anschluss daran ist mein Plan nebenberuflich zu studieren, entweder über eine Fern-Uni oder über eine FH, um so den persönlichen Wissens- und Fähigkeitenpool zu vergrößern und die Aufstiegschancen im Unternehmen zu verbessern.

Empfehlungen für Neueinsteiger:
Was erwartet Berufseinsteiger
a) in der Berufsschule?

Der Unterricht an den Berufsschulen ist nicht so anspruchsvoll, wie man es anfangs möglichweise befürchtet, trotzdem ist ein gewisses Maß an Mitarbeit und Vorbereitung auf den Unterricht nötig, um mit einem sehr guten Schnitt abzuschneiden.

b) am Ausbildungsplatz?
Einer meiner ersten Gedanken, nachdem ich meinen ersten Projektauftrag bekommen hatte, war – verdammt, wie soll ich das hinbekommen. Aber wenn man sich nicht entmutigen lässt, hat man die Möglichkeit, mit seinen Aufgaben zu wachsen. Also, egal was kommt, nicht entmutigen lassen.

Was hat Dich an der Ausbildung positiv und negativ überrascht
a) in der Berufsschule?

Negativ überrascht hat mich bei einer Schule die bauliche Substanz des Gebäudes und bei der anderen die doch sehr veraltete technische Ausstattung der Schule. Insgesamt muss man den beiden Berufsschulen, die wir besuchen, aber zu Gute halten, dass die Lehrer zu einem großen Teil kompetent sind und auch Wissen vermitteln können. Zudem ist das Verhältnis von Lehrern und Berufsschülern einigermaßen locker.

b) am Ausbildungsplatz?
Sehr positiv hervorgetan hat sich bei meinen Abteilungseinsätzen die Hilfsbereitschaft der Kollegen, die man bei Fragen und Problemen jederzeit ansprechen konnte. Auch wurde man in die Teams integriert, sei es durch die Teilnahme an Besprechungen oder das gemeinsame Mittagessen.
Neben den Abteilungseinsätzen und der Berufsschule fanden auch Seminare statt, die eine gute Vorbereitung auf die Abteilungseinsätze waren.

Was kannst Du zu Prüfungen an der Berufsschule sagen?
Die Arbeiten/Klausuren an den Berufsschulen sind mit Aufmerksamkeit und Mitarbeit im Unterricht sowie ein wenig Vorbereitung vorher sehr gut zu schaffen, wobei man natürlich ein gewisses Grundverständnis haben sollte. Ist dies nicht der Fall gilt - wie sonst auch: lernen.
Die Zwischenprüfung selbst bedarf logischerweise einer etwas besseren Vorbereitung, aber wenn man sich die alten Prüfungen zu Gemüte führt, ist auch hier ein positives Abschneiden drin.

Abschließend beschreibe bitte in zwei, drei Sätzen Deine Empfehlung für Neueinsteiger.
Das wichtigste ist, genügend Interesse für den Beruf mitzubringen, um motiviert zu sein, auch in Eigenregie zu lernen. Zudem sollte der Spaß nicht zu kurz kommen.

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8 User online
10.12.2017 | 17:17:17

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Thema: Studium oder Ausbildung ?

Text: Ausbildung und Studium impliziert normalerweise unterschiedliche Tätigkeiten und Karrierepfade. Die sind nicht unmittelbar miteinander...

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