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Auszubildende zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Svenja Hösl und Pascal Spring arbeiten in ihrer Auszubildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung zusammen.

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Berufsbild

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Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Das Berufsbild für begeisterte Programmierer: Sie beherrschen die unterschiedlichsten Programmiersprachen und Betriebssysteme und kennen sich in Datenbanken aus.

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Berufsbild

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Fachinformatiker Systemintegration

Auf die "Allrounder" wartet nach der Ausbildung ein abwechslungsreiches Berufsleben: Sie beraten beim Kauf von Hard- und Software, installieren und betreuen ganze Systeme und Netze.

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Berufsausbildung

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Duale Ausbildung

Die Ausbildung in allen fünf IT-Berufen findet im dualen System an zwei Lernorten statt: Der Ausbildungsbetrieb bildet praktisch aus, die Berufsschule lehrt die theoretischen Aspekte.

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Berufsausbildung

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Bewerbungshilfen

Der erste Schritt ins Berufsleben: Wir helfen und zeigen Ihnen, auf welche Arten Sie sich bewerben können, was in eine Bewerbungsmappe gehört und was Sie beim Vorstellungstermin beachten sollten.

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Umfrage

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Welche Inhalte einer IT-Berufsausbildung bereiten Azubis wohl die größten Probleme?

Theoretische Mathematik und Informatik
Kaufmännische und wirtschaftliche Themen
Programmiersprachen, Netzwerke, Telekommunikation

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Die Generalisten in der Ausbildung
Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung sind wahre Generalisten – im technischen und kaufmännischen Sinn. Sie müssen ein Händchen für Computer und Software sowie betriebswirtschaftliches Interesse haben.

In der Ausbildung zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung lernen die Auszubildenden auf Kunden zugeschnittene Softwarelösungen wie Warenwirtschaftssysteme zu installieren, Software zu erklären und Mitarbeiter eines Unternehmens zu schulen. Daneben sind kaufmännische Fähigkeiten wichtig: So müssen Leistungen kalkuliert und Kosten-Nutzen-Abwägungen getroffen werden. Und damit nicht genug: Der Kundenkontakt ist ein elementarer und fester Bestandteil des Berufs - Kommunikationsstärke gehört also auch unbedingt dazu.
Grafik Qualifikation
Kernqualifikation und Fachqualifikation: Fachinformatiker Anwendungsentwicklung.
Ausbildung

Die Ausbildung findet in der dualen Berufsausbildung, also in Betrieb und Berufsschule, statt und dauert drei Jahre. Voraussetzung ist die mittlere Reife, manche Unternehmen verlangen aber auch das Abitur. Während der gesamten Zeit erhalten die Auszubildenden vom Betrieb eine monatliche Vergütung, die auch für die Dauer des Schulbesuchs gezahlt wird.

Der Unterricht in der Berufsschule findet an ein bis zwei Tagen pro Woche statt oder ist auf mehrere Wochenblöcke verteilt. Der Lehrplan unterscheidet zwischen Kernqualifikation und Fachqualifikation (siehe Grafik links). Die Ausbildungsinhalte der Kernqualifikation werden in insgesamt 18 Monaten, verteilt über die gesamte Ausbildungszeit, vermittelt. Die Fachqualifikation, also die berufsspezifischen Fähigkeiten und Kenntnisse, werden in weiteren 18 Monaten vermittelt.

Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung vertiefen ihre Fachinhalte in den Bereichen “Kaufmännische Systeme”, “Technische Systeme”, “Expertensysteme”, “Mathematisch-wissenschaftliche Systeme” oder “Multimediasysteme”.
Wichtige Voraussetzungen für dieses Berufsbild:
  • Gute Grundbildung

  • Logisches Denkvermögen

  • Gute Konzentrationsfähigkeit

  • Interesse an Mathematik

  • Gute Englischkenntnisse

  • Lust im Team, aber auch selbstständig zu arbeiten

  • Pioniergeist und Neugier auf neue Entwicklungen

  • Flexibilität und Mobilität

  • Spaß an der Arbeit mit dem Computer

  • Technisches Grundverständnis
Prüfungen

Die erste Hürde nehmen die Auszubildenden mit der Zwischenprüfung – sie findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt. In drei Stunden sind in einer schriftlichen Prüfung vier Aufgaben zu bearbeiten, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen. Themen wie “Betriebliche Leistungsprozesse”, “Informations- und telekommunikationstechnische Systeme”, “Programmerstellung” sowie “Wirtschafts- und Sozialkunde” sind Bestandteil der Zwischenprüfung.

Die Ausbildung endet mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK). Sie gliedert sich in zwei Teile: Prüfteil A ist bestimmt durch eine Projektarbeit. Prüfteil B ist die schriftliche Klausur.

Die Projektarbeit ist ein betriebliches Abschlussprojekt und besteht aus der
Dokumentation, mündlichen Präsentation des Projekts und dem abschließenden Fachgespräch vor einem IHK-Prüfungsausschuss.
Im Detail heißt das, dass die Auszubildenden im Rahmen der Prüfung selbstständig ein betriebliches Projekt in 70 Stunden von der Analyse bis zur Endabnahme seitens des Betriebs durchführen müssen. Dabei nutzen sie moderne Methoden der Software-Entwicklung, Projektplanung und wirtschaftlichen Kostenanalyse, Kostenrechnung sowie Kostenkontrolle. Das alles halten sie in einem Projektbericht fest.

Zudem stellen sie ihre kaufmännischen Fähigkeiten durch eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung und eine Kundendokumentation unter Beweis.
In der abschließenden Präsentation vor dem Prüfungsausschuss zeigen die Auszubildenden, dass sie die technischen, wirtschaftlichen und kundenbezogenen Aspekte des Projekts beherrschen. Die mündliche Prüfung endet mit einem Fachgespräch über die Präsentation.

Jetzt müssen sie noch die letzte Hürde nehmen: Die schriftliche Abschlussprüfung, in der Aufgaben aus der Kern- und Fachqualifikation zu lösen sind. Mit der bestandenen Prüfung dürfen sich die Auszubildenden dann endlich “Fachinformatiker Anwendungsentwicklung” nennen.
Ausbildungsvergütung für das Jahr 2012:
1. Jahr: 784 Euro
2. Jahr: 843 Euro
3. Jahr: 922 Euro
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

IT-Forum

4 User online
19.04.2017 | 20:10:33

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